VHW-Seminar „Kommunale Strukturen zur lokalen Engagementförderung“

by Dr. Nina Hehn

Am 1. Juli 2015 veranstaltete der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. (VHW) ein Seminar zur Engagementförderung und zum Freiwilligenmanagement im kommunalen Aufgabenfeld. Die inhaltlichen Beiträge wurden von den Referenten Dr. Uli Glaser, Stabstelle „Bürgerschaftliches Engagement und „Corporate Citizenship““ der Stadt Nürnberg, Dr. Thomas Röbke vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und Dr. Serge Embacher vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement gestaltet. Dabei ging es im Wesentlichen um die notwendigen Rahmenbedingungen und Strategien zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements auf lokaler Ebene.

Podiumsdiskussion: „Gesellschaftliches Engagement als Teil der Stadtentwicklung”

by Erik Bertram

Am Samstag, den 18.07.2015, veranstaltete die Initiative TransitionHaus Bayreuth, im Rahmen ihres „hAusprobierens“ (für weitere Informationen siehe hier), in Kooperation mit dem Forschungsprojekt SelfCity eine Podiumsdiskussion. Der Titel der Diskussion lautete „Gesellschaftliches Engagement als Teil der Stadtentwicklung – Chancen von Bürgerprojekten”. Auf dem Podium tauschten sich Farid Melko (TransitionTown Witzenhausen), Isabel Strehle (Kino ist Programm e.V.) und Erik Bertram (also mit mir, dem Autor, Universität Bayreuth) mit dem Publikum und dem Moderator David Kienle (Initiative TransitionHaus Bayreuth) aus.

Zunächst erzählte Farid Melko erst einmal ein wenig über die Transition Town in Witzenhausen. Die Transition Town (TT) in Witzenhausen besteht seit 2009 und der Verein seit 2010. Melko selber ist seit 2010 dabei. Viele verstehen, so Melko, TT als etwas Technisches, als eine Strategie; um einen Wandel in einer Stadt herbei zu führen. „In Witzenhausen sehen wir TT als etwas Gemeinschaftliches, man kommt zusammen und probiert etwas aus. Es ist etwas Künstlerisches auf eine Art und Weise. Das TransitionHaus ist eine Art „Soziale Plastik“ (Joseph Beuys). Hinterher fragen wir uns: Was ist am Ende herausgekommen? Wurden unsere Erwartungen erfüllt? War es interessant als Lernprozess? Dann führen wir das weiter, was Resonanz erzeugt hat.“